Über mich

"Im Mittelpunkt meines 
Handels steht das Pferd."


Wie so viele Mädchen wurde auch ich bereits in meiner Kindheit vom Pferdefieber gepackt. Meine Eltern ermöglichten mir bereits im Volksschulalter die ersten Reitstunden. Anfangs nur sporadisch
wurden diese mit den Jahren jedoch zur regelmäßigen Freizeitbeschäftigung. Als Teenager legte ich dann Reiterpass und Reiternadel ab, um dann nach einem Stallwechsel in eine
andere Reitschule mein Lebenspferd Lennox kennenzulernen. Mit ihm entdeckte ich den Reiz des Turniersports, erarbeitete die Lizenz RD2 und war bis zur Lizenzprüfung LP mit ihm im Dressurviereck unterwegs. 

Doch nach wiederkehrenden diffusen Lahmheiten bekam ich schließlich die Hiobsbotschaft der Podotrochlose, der chronischen Hufrollenentzündung und die Prognose von 3 verschiedenen Veterinären, dass Lennox nie wieder gerade laufen würde. 
Franz Grünbeck, damals bereits intensiv mit der Entwicklung des HorseBodyforming-Programms beschäftigt, war als Westerntrainer
in meinem Heimatstall und bot mir an, Lennox als Proband mit dem Horsebodyformer zu arbeiten und darüber hinaus mich in der Anwendung zu schulen, damit ich selbstständig weiter machen
konnte. In wenigen Wochen legte der damals 15jährige Warmblüter eine schier unglaubliche Rekonvaleszenz hin und war schließlich tatsächlich wieder taktrein und reitbar. 
Trotzdem integrierte ich das HorseBodyforming regelmäßig in die Trainingsroutine und so gelang es mir Lennox - außerhalb des Turniersports - zu sehr hohen Lektionen zu fördern. 

Aus Eigeninteresse legte ich in den folgenden Jahren das Wanderreitabzeichen, die Prüfung zum
Wanderreitführer und auch das Western Riding Certificate ab. Darüber hinaus machte ich Erfahrungen im Parcoursspringen, im Damensattel und in der Bodenarbeit nach Parelli.
Auf meiner Walz durch die Reitkünste bzw. die Pferdewelt habe ich in viele, teilweise sehr unterschiedlich dargestellte Ausbildungsprogramme hineingeschnuppert. 
Ich habe gelernt, dass ich nach jeder Erfahrung – auch wenn sie noch so unbefriedigend war – zumindest eine Erfahrung reicher bin – frei nach dem Motto „jede Werkstatt hat ‚nen guten Handgriff“. Nichtsdestotrotz versuche ich stets das Prinzip über meine Leidenschaft zu stellen. 

Wegen eines Pferdes mit Knieproblemen trafen sich Franz Grünbeck und ich im Jahr 2017 wieder. Bei einem anschließenden gemütlichen Achterl erfuhr ich von der von ihm angebotenen HorseBodyforming-Instruktoren-Ausbildung. Ohne groß darüber nachzudenken, geschweige denn zu wissen, wie ich das finanzieren sollte, meldete ich mich fürs Frühjahr 2018 an. Im Herbst darauf war ich ebenfalls Teilnehmerin beim Lehrgang Reitlehrer nach Grünbeck, mein Zertifikat dazu erhielt ich im Mai 2020.
Seit 2019 arbeite ich – unterbrochen von den Geburten meiner beiden Söhne – hauptberuflich als HorseBodyforming Instruktorin und Reitlehrerin und bin überregional mit Einzeleinheiten und Kursen
in Österreich unterwegs. 

Ich bilde mich laufend auf unterschiedliche Art und Weise weiter. Ich darf großartigen Menschen begegnen, mit denen die Zusammenarbeit eine wahre Freude ist. Eine geschätze Freundin und Kollegin ist Katharina Böck, sie hat ein unglaubliches Auge für Bewegung und ich schätze die stundenlangen Gespräche über alles was in der Pferdewelt wichtig ist.

Dietmar Kulczycki von König Pferd genießt mein uneingeschränktes Vertrauen im Bereich Englische und Spanische Sättel. Als gelernter Sattler ist er nicht nur einfach ein Vertriebspartner, er hat Verständnis vom perfekten Zusammenspiel von Pferd – Sattel – Reiter in Bewegung.

Gerd Baumgartner bitte ich um Hilfe wenn es um Westernsättel geht. Da er ebenfalls als HorseBodyforming-Instruktor tätig ist, weiß er schlichtweg um was es im Bereich Rumpfstabilität und Tragefähigkeit geht. Franz Grünbeck – der große Meister – steht mir stets mit Rat und Tat zur Seite. Ich bewundere ihn für sein Lebenswert und schätze die generöse Weitergabe seines Fachwissens. 

Ich lebe und liebe meinen Beruf, das Horsebodyforming-Programm hilft
nicht ausschließlich den Pferden, es bringt in meinen Augen das Beste in Mensch und Tier zum Vorschein 
– es ist schlicht und einfach mehr als „nur“ Training!